Bewerbungsanschreiben: Behinderung erwähnen oder nicht?

 Bewerbungsanschreiben  

  Behinderung erwähnen oder nicht?  

Unternehmen müssen ab einer Größe von 20 Mitarbeiter, Stellen an Bewerber mit Behinderung vergeben. Das schreibt das Gesetz vor. Mehr noch: Private Firmen sind verpflichtet, fünf Prozent der Stellen zur Verfügung zu stellen, bei öffentlichen Betrieben sind es sechs Prozent. Leider tun sich bei der Umsetzung viele Arbeitgeber noch schwer. Das hat zum einen mit dem gesonderten Kündigungsschutz für Menschen mit Behinderung zu tun, zum anderen mit eventuell anfallenden Kosten bei der passenden Gestaltung des Arbeitsplatzes. Für Menschen mit Behinderung eine schwierige Situation. Obwohl eine Behinderung nichts über die fachliche Qualifikation aussagt, fragen sich viele: Spielt man von Beginn an, also schon im Bewerbungsanschreiben, mit offenen Karten oder lässt man die Behinderung bis zum persönlichen Vorstellungsgespräch unerwähnt, um eine frühe Absage zu vermeiden.

  Gemeinsam zum Erfolg! Das JobSelektor-Team unterstützt Sie bei Ihrer Bewerbung mit Behinderung.  

  Rufen Sie uns an: (0) 711 787 866-0  

Wann ist es ratsam, eine Behinderung im Bewerbungsanschreiben anzugeben?

Bei Interesse an einer Stelle im öffentlichen Dienst kann durch die Angabe der Behinderung in der Bewerbung die Chance auf Einstellung sogar steigen. Was viele nicht wissen: Ämter und Behörden müssen per Gesetz alle behinderten Bewerber (Schwerbehinderte ab 50 Prozent, Leichtbehinderte ab 30 Prozent), die den fachspezifischen Anforderungen der Stellenausschreibung entsprechen, zu einem Vorstellungsgespräch einladen.

Eine Angabe im Anschreiben ist auch sinnvoll, wenn Sie eine schwerwiegende und sichtbare Behinderung vorweisen können, zum Beispiel im Rollstuhl sitzen. So kann der Personaler beziehungsweise Ihr Gesprächspartner den Vorstellungstermin entsprechend vorbereiten: barrierefreier Zugang zu den Räumlichkeiten, optionale Anpassungen in diesem Raum.

 

Tipps für die Bewerbung mit Behinderung

Informieren Sie sich im Vorfeld, welche Angebote die von Ihnen ausgesuchten Unternehmen präsentieren. Das „Wo bewerbe ich mich?“ kann wichtige Erkenntnisse liefern. So bieten öffentliche Institutionen und große Firmen häufig eine bessere Infrastruktur für Menschen mit Behinderungen.

Denken Sie immer dran: Ihre Behinderung ist nicht das Hauptthema. Es geht primär um die ausgeschriebene Stelle, auf die Sie sich bewerben. Das sollte sich auch in der Bewerbung widerspiegeln. Stellen Sie also Ihre Qualifikationen, ihren Lebenslauf, ihre Motivation in den Fokus – das Thema Behinderung sollte nur wenige Sätze einnehmen.

Seien Sie in Ihrem Bewerbungsanschreiben positiv! Erwähnen Sie, dass Ihre Behinderung Sie bei Ihren bisherigen beruflichen Erfolgen nicht beeinträchtigt hat.

In den meisten großen Unternehmen existiert ein sogenannter „Gleichstellungsbeauftragter“, der sich um die Belange von Mitarbeitern mit Behinderungen kümmert. Nehmen Sie mit ihm Kontakt auf und informieren Sie sich über die Unternehmenskultur und die ausgeschriebene Stelle. Auch so können Sie schnell herausfinden, ob eine Bewerbung Sinn macht.

Legen Sie Ihren Bewerbungsunterlagen ein ärztliches Attest bei. So kann die Personalabteilung einschätzen, welche Tätigkeiten Sie zum Beispiel nicht ausüben können und bei welchen Aufgaben Ihre Talente hervorragend einsetzbar sind.

 

Bewerben mit Behinderung – kompetente Unterstützung holen!

Bei der Bewerbung mit Behinderung tauchen viele Fragen auf, die man alleine häufig nicht bewältigen kann. Neben der Frage, ob die Behinderung schon im Anschreiben erwähnt werden soll, stellen sich auch die Themen: Wie beschreibe ich diese und wie/wo integriere ich sie im Bewerbungsanschreiben. Wie treffe ich den richtigen Ton, um das Unternehmen und den Personaler von mir zu überzeugen? Wie baue ich das nötige Selbstvertrauen auf, um mich für bestimmte Jobs zu bewerben? In dieser Situation ist es hilfreich, sich die Unterstützung von kompetenten Profis zu holen. Die JobSelektor-Mitarbeiter begleiten Sie gerne bei Ihrer Bewerbung mit Behinderung – Sie können uns jederzeit unter (0) 711 787 866-0 erreichen und einen Termin vereinbaren.

 

Weitere Fakten:

  • Für Arbeitnehmer mit Behinderung gilt ein besonderer Kündigungsschutz.
  • Für leicht behinderte Menschen (ab 30% Behinderung) gibt es die Option, eine Bescheinigung für eine Behinderung auf 50% zu stellen.
  • Besetzt ein Unternehmen seine Stellen nicht zu fünf bis sechs Prozent mit Schwerbehinderten, so muss es eine sogenannte „Ausgleichsabgabe“ zahlen.
  • Weiterführende Infos finden Sie auch bei den Integrationsämtern: https://www.integrationsaemter.de/Kontakt/89c66/index.html

Liebe Bewerber, liebe Mitarbeiter, liebe Kunden und Lieferanten,

besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Auch wir in der equal personal Unternehmensgruppe sind innerhalb unserer Branche von den Einschränkungen betroffen, die zur Eindämmung und Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2 / COVID-19) ergriffen wurden.

Gemäß unserem Motto “Gleich. Aber Besser.” steht Ihnen equal personal selbstverständlich auch in diesen Zeiten mit unserem Dienstleistungsangebot allumfassend wie gewohnt zur Verfügung.

Ob als Bewerber, Mitarbeiter, Kunde oder Lieferant – unser Betrieb bleibt in bewährter Weise aufrechterhalten – wenngleich mit kleinen Änderungen. Wir haben unsere Arbeitsprozesse vorübergehend umgestellt und möchten Sie hiermit über die wichtigsten Umstellungen informieren.

Kontakt mit den Niederlassungen

Um unsere Belegschaft aber auch Besucher zu schützen, müssen wir den Publikumsverkehr in unseren Niederlassungen drastisch reduzieren und steuern. Es kann zu Zusammenlegungen von Standorten kommen. Daher bitten wir, auf spontane persönliche Besuche in den Niederlassungen zu verzichten.

Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen aber – wie bisher auch – weiterhin telefonisch zur Verfügung oder können schriftlich (per E-Mail oder postalisch) kontaktiert werden.

In dringenden Fällen, die ein persönliches Erscheinen in der Niederlassung erfordern, bitten wir um vorherige telefonische Terminvereinbarung.

Informationen für Bewerber

Bewerbungen können weiterhin telefonisch, per E-Mail oder postalisch eingereicht werden. Unsere Mitarbeiter bearbeiten sie in bewährter Weise. Lediglich die persönlichen Kontakte werden eingeschränkt.

Informationen für Kunden

Unser Anspruch ist es, Ihnen unsere Dienstleistungen, unter Einhaltung der behördlichen Auflagen, voll zu erfüllen. Leider können sich die Auflagen an uns als Unternehmer aber auch an die Gesellschaft täglich ändern - wir stehen Ihnen daher bei Unklarheiten gerne zur Verfügung. Zögern Sie nicht, uns anzurufen oder kontaktieren Sie uns per E-Mail, wenn es Klärungsbedarf gibt.

Unsere Ihnen überlassenen Mitarbeiter sind umfassend über notwendigen Hygienemaßnahmen sowie die aktuellen Risikogebiete informiert und aufgefordert, Reisen dorthin oder Kontakte mit Personen, die aus diesen Gebieten zurückkehren, zu vermeiden bzw. - sollten sie doch stattgefunden haben – dies bei Ihnen und bei uns zu melden.

Wir bitten Sie, uns ebenfalls umgehend zu informieren, sollte in Ihrem Unternehmen ein Verdachts- oder Erkrankungsfall eintreten.
Sollte einer unserer Mitarbeiter sich wegen eines Verdachts zuerst direkt an Sie wenden, bitten wir darum, ihn umgehend zur Feststellung einer Infektion zu veranlassen.

Informationen für Mitarbeiter

Bitte verzichten Sie auf spontane Besuche in der Niederlassung. Bei Klärungsbedarf erreichen Sie uns gerne telefonisch, per E-Mail oder postalisch.

In dringenden Angelegenheiten, die ein persönliches Erscheinen in der Niederlassung erfordern, bitten wir um vorherige telefonische Terminvereinbarung.

Informationen für Lieferanten

Um unsere Mitarbeiter, aber auch um Sie zu schützen, müssen wir den Besucherverkehr in unseren Niederlassungen drastisch reduzieren und steuern. Es kann zu Zusammenlegungen von Standorten kommen und damit einhergehend zu Schließungen einzelner equal personal Büros.

Wir bitten daher vor Auslieferung einer Sendung um telefonische Terminvereinbarung, um gewährleisten zu können, dass Ihre Lieferung auch entgegengenommen werden kann.