Die besten Tipps für das perfekte Bewerbungsfoto

  Die besten Tipps für das  
  perfekte Bewerbungsfoto  

Ob Berufseinsteiger oder Best Ager: Eigentlich müssen Sie Ihrer Bewerbung kein Foto beilegen. Denn das „Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG)“ schreibt eindeutig vor: Bewerber ohne Foto dürfen nicht benachteiligt werden. Unser Tipp: Schicken Sie trotzdem lieber eins. Denn was hilft all die schöne Theorie, wenn die Personalabteilung fotolose Bewerbungen ohne Durchsicht in den untersten Ablagehaufen schiebt. Doch auch wenn Sie Ihr professionelles Bewerbungsfoto bereits stolz in der Hand halten, ist das Wohlwollen des Unternehmens noch lange nicht gesichert. Psychologische Studien haben festgestellt, dass schon nach weniger als einer Sechstelsekunde ein Urteil über die abgebildete Person gefällt wird – egal ob Berufseinsteiger oder 50plus-Bewerber. Unbewusst fällt somit auch eine Bewertung über nicht sichtbare Punkte wie Qualifikation und Sozialverhalten.

Das Expertenteam von JobSelektor hat für Sie in einer Checkliste aufgeführt, was ein herausragendes Bewerbungsfoto ausmacht und wie Sie Ihren Personaler überzeugen können.

  "Wie ein Top-Bewerbungsfoto 
 aussehen sollte"  

  und worauf die Personaler achten.  

So sieht ein Top-Bewerbungsfoto aus


In der Regel sollte das optimale Bewerbungsfoto das Gesicht, die Frisur und die obere Schulterhälfte umfassen. Bitte vermeiden Sie Ganzkörperaufnahmen sowie Close-Ups, also „aufdringliche“ Nahaufnahmen.

Die Kleidung spielt bei dem Bewerbungsfoto eine untergeordnete Rolle, da die Personalabteilung beziehungsweise der Recruiter ja unterhalb der Schultern kaum etwas sieht. Das heißt aber auch: Der sichtbare Teil Ihrer Persönlichkeit muss sitzen. Hier müssen Sie je nach Unternehmen entscheiden – und darüber hinaus beachten: Was soll Ihre Persönlichkeit authentisch wiederspiegeln. Wird ein Sakko mit T-Shirt überzeugen? Oder ein Anzug mit Hemd beziehungsweise Kostüm mit Bluse? Welchen Schmuck trage ich?

Bei längeren Haaren oder „Sturmfrisuren“: Achten Sie darauf, dass Ihr Gesicht klar erkennbar ist. Sie haben eine Brille? Diese sollte Ihr Gesicht nicht vollständig verdecken; die Gläser sollten nicht spiegeln.

Fragen wie „Ist ein Rock bei dem bevorstehenden Vorstellungsgespräch zu gewagt?“ und „Welche Schuhe trage ich anstatt der geliebten Sneakers?“ stellen sich dann erst beim direkten Bewerbungsgespräch. Auf dem Bewerbungsfoto sind diese Mode-Accessoires nicht sichtbar.

Lächeln Sie! Je authentischer und sympathischer Sie auf dem Bewerbungsfoto wirken, desto effektiver unterstreichen Sie Ihre mögliche zukünftige Rolle im Unternehmen. Natürlich sollten Sie Ihre Mimik-„Spiele“ nicht übertreiben; bei eher konservativen Unternehmen kann auch ein ernster Gesichtsausdruck überzeugen.

Bleiben Sie authentisch! Benutzen Sie bei digitalen Eigenaufnahmen keine Foto-Tools (wie Photoshop etc.), um Falten, Leberflecke oder ähnliche Altersmerkmale „auszulöschen“. Diese „Täuschung“ wird im späteren Bewerbungsgespräch auffliegen und voraussichtlich signifikante Minuspunkte nach sich ziehen. Seien Sie selbstbewusst - auch im Best-Ager-Alter.



So reicht es nur für ein Flop-Bewerbungsfoto


In die Kategorie „originelle Bewerbungsfotos“ fallen nicht: Urlaubsfotos, Bilder mit Tieren, Party-Pics, Schnappschüsse, veraltete Fotos, veraltete Bewerbungsfotos aus „jüngeren Jahren“ oder ähnliche Privataufnahmen.

Sie möchten bei der Kleidungsauswahl eine gewisse Kreativität an den Tag legen? Kein Problem. Aber übertreiben Sie es nicht. Sie bewerben sich um einen Job, nicht um die Aufnahme bei einem sozialen Netzwerk.

Ist die Ausleuchtung bei Ihrem Bewerbungsfoto perfekt? Beachten Sie, dass Sie aufgrund schlechter Lichtverhältnisse zu starke Augenringe oder Ähnliches aufweisen könnten – und fälschlicherweise Ihr Bewerbungsfoto als ein „Bild der Erschöpfung“ oder als „motivationslos“ gedeutet werden.

Ihr Bewerbungsfoto sieht nach Bahnhofsautomat aus? Oder die weiße Wand im Hintergrund sieht doch etwas fleckig aus? Dann mal lieber doch schnell zum professionellen Fotografen; dieser wird Ihre individuellen Stärken, auch nach Ihren Vorgaben, geschickt in Szene setzen.

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